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Klicken Sie hier um direkt zu dem Rhizopon Stecklingstabelle Online zu gehen.

Die technischen Berater von Rhizopon statten täglich Betrieben einen Besuch ab, in denen Pflanzen durch Stecklinge vermehrt werden. In diesen Betrieben versucht man, sich auf die höchsten Anforderungen und die neuesten Trends einzustellen. Der Markt verlangt nach immer größeren Pflanzenlieferungen von gleicher, hoher Qualität, die zu einem vorher festgelegten Zeitpunkten geliefert werden müssen.

Daß der Preis nicht order nur wenig steigen darf, versteht sich von selbst. Auch um diese Anforderung erfüllen zu können, muß das Ausgangsmaterial (der Steckling) in jedem Fall in einwandfreiem Zustand sein. Viele probleme bei der Pflanzenzucht sind auf Stecklinge von minderer Qualität zurückzuführen.

Ein wichtiger Leisatz lautet:
Keine erfolgreiche Zucht ohne guten Start (Steckling).

Auswählen der Mutterpflanzen
In der Vergangenheit war es üblich, Stecklinge von einer Pflanze abzuschneiden, die irgendwo in der Gärtnerei in einer Ecke stand. Sparsame Züchter spazierten mit der Rosenschere durch öffentliche Grünanlagen. Nun gut, im leztgenannten Fall wußte man oft nicht, in welchem Zustand sich die Mutterpflanze befand. Da die besten Mutterpflanzen auch die besten Stecklinge liefern, müssen diese unbedingt sorgfältig bzw. aufgezogen werden.

Dauernde Auswahl
Treffen Sie bei jedem Zuchtzyklus aine Auswahl von Pflanzen mit den besten Eigenschaften für die Weiterzucht. Wählen Sie aus diesen die besten Pflanzen aus und verwenden Sie sie als Ausgangsmaterial.

Dünne Stecklinge
Wo der Trieb an der Pflanze sitzt, hat einen großen Einfluß darauf, wie schnell der Steckling Wurzeln bildet. Nehmen Sie von der ausgewählten Pflanzen Triebe, die dicht an der Basis sitzen. Bei schlecht wurzelnden Gewächsen sollte man die dünneren Triebe wählen, da sie besser Wurzeln bilden.

Mutterpflanzen unter besten Bedingungen
Ziehen Sie die sorgfältig ausgewählten Stecklinge unter besten, vollständig kontrolllierten Bedingungen auf. Wenn der Züchter seiner Mutterpflanze das gibt, was sie braucht, dann liefert die Mutterpflanze genau das, was der Züchter braucht, nämliche tolle Steckling,

Gewebezüchtung
Stecklinge von Mutterpflanzen aus der Gewebezüchtung wurzeln meistens besser als Steckling von "gewöhnlichen" Mutterpflanzen. Außerdem sind Mutterpflanzen aus Meristemkultur virusfrei
Nur ein gut bewurzelter Steckling kann ein gutes Endprodukt lieferen.

Schnelle Wurzelbildung
Je schneller ein Steckling bewurzelt ist, um so früher ist er eigenständig und widerstandsfähig. Ein bewurzelter Steckling ist eine eigenständige Pflanze, die in der Lage ist, eigene Energie zu entwickeln. Eine eigenständige Pflanze ist widerstandsfähig gegen Krankheiten.

 

Die optimalen Bedingungen für die Bewurzelung
Ein Steckling, der nicht unter optimalen Bedingungen Wurzeln bilden kann, verliert unnötig Energie. Dies hat ein weniger gutes Wurzelwerk zur Folge. Um selbst Energie entwickeln zu können, braucht eine Pflanze u.a. Licht, Wasser, CO2 und Sauerstoff.

Licht
Da (Sonnen-)Licht hohe Temperaturen mit sich bringt, müssen wir darauf viel Aufmerksamkeit verwenden. Licht ist für die Photosynthese erforderlich.

Wasser
Wasser ist für eine Pflanze das, was Blut für den Menchen ist.

Deshalb ist ein gutes Wurzelwerk , das das Wasser aufnehmen kann, für eine Pflanze so wichtig. Geben Sie dem Steckling die gelegenheit, ein möglichst gutes Wurzelwerk zu bilden! Auch für die Wurzelbildung ist das Vorhandensein von Wasser von großer Bedeutung. Ein zu trockenes Substrat führt dazu, daß zellen absterben. Durch abgestorbene Zellen erhöht zich die Gefahr von Schwarzfäule. Ein zu trockenes Substrat fördert die Kallusbildung. Oft wird irrtümlicherweise angenommen, daß Kallus günstig für die Bewurzelung ist. Das Gegenteil trifft zu: Kallus verhindert und verzögert die Wurzelbilding.
Die Feuchtigkeit der Erde läßt sich mit einem Tensiometermessen. Es zeigt an, wann das Medium trocken, feucht oder naß ist. Für eine optimale Bewurzelung muß  das Tensiometer zwischen feucht und naß anzeigen. Durch regelmäßiges Wiegen der Tabletts kann man kontrollieren, ob sie noch das richtige Gewicht haben (siehe Feuchtigkeit). Durch Gießen anhand dieser Informationen, lassen sich in der Praxis gute Ergebnisse erzeielen.

CO2
Auch Stecklinge brauchen Photosynthese.
Es ist  daher wichtig, daß neben Licht und Wasser auch ausreichend CO2 zur Verfügung steht. Außerdem verhindert ein erhöhter CO2-Gehalt in der Luft die Verdunstung durch den Steckling.

Stecklinge, die in einer Umgebung mit ausreichend Licght und einem erhöhten CO2-Gehalt von 800-1.000 ppm stehen, wurzeln besser.


Sauerstoff
Sauerstoff ist für die Zellteilung und somit auch für die Wurzelbildung unverzichtbar. Deshalb muß der Steckling in ein Substrat gesteckt werden, das locker genug ist, so daß Luft -und damit Sauerstoff- an die sich entwickelnden Wurzeln gelangen kann.

Außerdem spielen die Luftfeuchtigkeit und die Temparatur eine große Rolle.

Luftfeuchtigkeit
Unbewurzelte Stecklinge brauchen eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit wird stark durch die Temperatur beeinflußt. Sobald die ersten Wurzeln entstehen, kann die Luftfeuchtigkeit abgesenkt werden. Der bewurzelte Steckling kann besser assimilieren.

Temperatur
Um einer zu starken Verdunstung entgegenzuwirken, ist est wichtig, die Temperatur zu kontrollieren. Die Bodentemperatur wirkt sich direkt darauf aus, wie schnell sich Wurzeln bilden. Am Anfang der Bewurzelungsphase ist eine Bodentemperatur zwischen 20 und 25 °C ideal. Danach kann die Temperatur einige Grad niedriger sein. Um das Wachstum über der Erde etwas zu bremsen, muß die Lufttemperatur etwas niedriger sein als die Bodemtemperatur. Der Steckling muß sich im wesentlichen auf die Bewurzelung  konzentrieren. Das Wachstum über der Erde kommt später an die Reihe.

Bewurzelungsregulator
Obwohl Stecklinge manchmal ohne die Behandlung mit einem Bewurzelungsregulator Wurzeln bilden, ist die Verwendung eines Bewurzelungsregulators wichtig. Werden solche mittel richtig angewandt, so bilden Stecklinge nämlich schneller, gleichmäßiger und besser Wurzeln.
Schneller is wichtig, damit der Steckling so schnell wie möglich eine eigene Wasserversorgung erhält. Gleichmäßig ist wichtig, damit er keine Spätentwickler gibt, die den Produktionprozeß hemmen und verzögern. Besser Wurzeln heißt. daß der Steckling rundherum Wurzeln bildet, und zwar über mehrere Zentimeter am unteren Ende, anstatt nur hie und da ein einzelnes Würzelchen. Nur gut bewurzelde Stecklinge können zu Qualitätspflanzen heranwachsen.

 

Neue Methoden

Wissen durch messen
Damit eine Pflanzen  optimal wachsen kann, muß man wissen, was wann in der Pflanze vor sich geht. Es empfiehlt sich daher, die verschiedenen Prozesse in der Pflanze mit den richtigen Meßinstrumenten aufzuzeichen.
Es sind viel Fühler erhältlich, die verscheidene Prozesse in der Pflanze und um sie herum messen können. Eingangs haben wir das Tensiometer erwähnt, das die Feuchtigkeit der Erde ermittelt. Auch der CO2-Gehalt der Luft kan gemessen werden, genauso wie die Lichtmenge, der eine Pflanze ausgesetzt ist. Selbst die Wassermenge, die durch einen Stengel fließt, und die CO2-Menge, die die Pflanze aufnimmt, sind meßbar.

Computermodelle
Die Meßdaten der verschiedenen Fühler können mit Meßwerterfassern festgehalten werden. Die Daten aus den Meßwerterfassern können dann ihrerseits mit dem Computer abgelesen werden. Dies bietet die Möglichkeit, die Bedingungen während der verschiedenen Wachstumphasen ganz genau zu überwachsen. Und schießlich kann dann ein Wachstumsmodell aufgestellt werden, miet dem die ganze Zucht gesteuert werden kann. Auf diese Weise erhält man bei jeder Zucht ein universelles Endprodukt.

Onderzoek
Rhizopon zal in de komende decennia doorgaan met onderzoek, samen met kwekers en onderzoekers over de hele wereld. Hierbij zullen we uitgaan van de laatste inzichten in de plantenfysiologie en gebruik maken van de ontwikkelingen in de electronische gegevensverzameling en -verwerking.